Montag, 9. Juli 2007

Bürgerbegehren in Aschheim gescheitert

Schade, dass sich viele Bürger von Engelmanns, nicht gerade demokratischen, Propaganda haben einschüchtern lassen. Das Bürgerbegehren ging verloren, weil zu wenige daran teil genommen haben. Aber vielleicht wünschen sich viele in Aschheim ja ein Großkaufhaus Lutz und damit noch mehr Verkehr. Wir in Kirchheim werden darunter auch in Mitleidenschaft gezogen.

Sonntag, 8. Juli 2007

Antwort zum Leserbrief von Jürgen Wente in MM und SZ

Soweit man den Inhalt des Leserbriefes von Jürgen Wente, Ehemann der Fraktionssprecherin Susanne Merten-Wente von der CSU, überhaupt verstehen kann, ist er anscheinend kein großer Freund der Demokratie. Wie sonst könnte er sich über eine Bürgerinitiative so niveaulos auslassen? Im Fußball würde man das als Nachtreten bezeichnen und ihn mit der roten Karte des Feldes verweisen.
Die Bürgerintiative Bessere Ortsmitte sorgte mit Ihrem Engagement endlich für eine bessere Informationspolitik in Kirchheim. Was bisher Gemeinderäte und auch die lokale Presse versäumten, hat die Bürgerinitiative selbst in die Hand genommen, nämlich informiert und aufgeklärt über Hintergründe und aktuelle Planungen zur Neuen Ortsmitteplanung. Das Projekt Geothermie wurde von der Bürgerintiative ins Leben gerufen. Die Folge, es ist ein Zukunftsprojekt in Kirchheim geworden, das dazu führte, dass ein schlecht geplantes Biomasseheizkraftwerk erst einmal in der Schublade verschwand.
Warum Wente sich zynisch über das Sammeln von Spenden äußert, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Jede Spende kam freiwillig und von den Unterstützern dieser Initiative. Auch ist belegbar, woher die einzelnen Spenden kamen.
Will man vor Gericht erfolgreich sein, gehört dazu nicht nur guter Sachverstand sondern natürlich auch sehr viel Glück. Bis zum Schluss stand das Urteil auf der Kippe. Aber lassen wir uns nicht entmutigen. Um es nochmal in der Fußballersprache zu sagen:" Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten." Herr Wente, bei den aktuellen Planung zur Neuen Ortsmitte ist noch nicht einmal Halbzeit.

Dienstag, 3. Juli 2007

Artikel in SZ: "Kirchheim legt sich fest"

In dem Artikel wird nochmal über die chaotische Verkehrsplanung berichtet. Die Anbindung der Staatsstraße östlich vom Tunnel hat der Gemeinderat nun beschlossen. Damit kommen zukünftig chaotische Verkehrsprobleme im Bereich Kreuzstraße Florianstraße auf die Kirchheime Bürger zu. Die Verkehrslawine wird dann direkt an den neugeplanten "Buchmann-Park" vorbeigeführt. Warum man zuerst einen Park plant, um dann dort den Verkehr vorbeizuführen, das kann nur wieder mal ein Schildbürgerstreich unserer Gemeinderäte sein.

Leserbrief zu Artikel in SZ: "Über Ortsmitte wird weiter gestritten"

Die Weisheit der Dakota Indianer lautet: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, dann steig ab.“ Die Lichtgestalten der selbsternannten Gestaltungsmehrheit, bestehend aus CSU (ohne Maxi Böltl), SPD, FDP, EB und nun auch noch die Grünen, mögen diese Weisheit nicht kennen, aber in der Tat, sie versuchen weiterhin das tote Pferd „Neue Ortsmitte“ zu reiten. Wie denn sonst könnte man sich erklären, warum man immer noch an einer 30 Jahren alten Planung festhält. Trotz der vielen Nachteile für die hier ansässigen Bürger, wird versucht diese Planung gegen den Bürgerwillen durchzusetzen. Ist man inzwischen ein Werkzeug der Bauträger und Grundstückseigner? In der letzten Gemeinderatssitzung wurde aufgezeigt, welches Verkehrschaos auf die hier ansässigen Kirchheimer Bürger zukommen wird. Blind hat diese Mehrheit dem einfach zugestimmt. Wird dieses Verkehrskonzept umgesetzt, hätten besonders die Anwohner der Florianstraße, die des Lindenviertels und Martin-Luther-Straße unter einer drastischen Erhöhung des Verkehrs zu leiden. Der Ortsenwicklungs-Fachmann Prof. Reichenbach-Klinke hatte in seinem Gutachten u.a. auch vor einer solchen Entwicklung gewarnt. Die Gemeinderäte der Gestaltungsmehrheit, allesamt Laien auf dem Gebiet Städteplanung, ignorieren dieses Gutachten bis heute und bringen uns den Verkehr direkt vor unsere Haustüre. Die Fraktionssprecherin der CSU spricht nun großmundig von einer Erhöhung der Lebensqualität. Bessere Lebensqualität mit einer Erhöhung von Verkehr, mehr Lärm und mehr Abgasen und weniger Grünflächen im Ort ? Will man uns Bürger für dumm verkaufen? Doch es gibt weitere offene Fragen. Schon im Februar hatte die LWK den Antrag auf Offenlegung der Finanzierung der Neuen Ortsmitte gestellt. Wie schon damals, wurde dieser Antrag nun schon zum zweiten Mal abgelehnt. Warum? Hat man etwa zu verbergen, dass sich die Gemeinde mit diesem Projekt bis über beide Ohren verschuldet? Und wenn die Bustrasse (Heimstettener Straße) auschließlich dem Busverkehr vorbehalten ist, warum ist diese nun als öffentliche Zugangsstraße zum geplanten Neubaugebiet (für 700 Neubürger) westlich des Gymnasiums mit in die aktuellen Ortsmitteplanungen aufgenommen worden? Zufall, Schlamperei oder Salamitaktik?
Eine lebenswerte Ortsentwicklung in Kirchheim sollte von den hiesigen Bürgern mitgestaltet und mitgetragen werden. Sie sollte bedarfsorientiert sein und sich dem dörflichen Charakter und Erscheinungsbild des Ortes anspassen. Die jetzige Planung schürt Unzufriedenheit, Unmut und Wut bei den betroffenen Kirchheimer Bürgern. Ohne es zu merken, reitet die blind gewordene Gestaltungsmehrheit weiter auf einem toten Pferd Namens „Neue Ortsmitte“. Es wird höchste Zeit, dass sich das ändert. Spätestens bei den nächsten Wahlen im März 2008 haben wir Bürger es wieder in der Hand.

Harald Fratz
1.Vorsitzender
Lebenswertes Kirchheim
85551 Kirchheim

Freitag, 29. Juni 2007

SZ:Merten-Wente von CSU Vorstand als Bürgermeisterkandidatin nominiert

Die CSU will wirklich wieder Merten-Wente als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen schicken. Anscheinend hat die Kirchheimer CSU keine Alternative. Merten-Wente, bekannt als starke Befürworterin der Neuen Ortsmitteplanung und zur Zeit ohne Rückhalt in der eigenen Partei , - sie wurde ja nicht einmal in den Vorstand gewählt -, unterlag ja schon bei den letzten Wahlen Bürgermeister Hilger. Mal sehen, wie das die CSU Mitglieder sehen, die ja noch ihr Votum für die, soll man sagen Notkandidatin, abgeben müssen. Mehrfach war ja zu hören oder zu lesen, dass sie mit den Bauträgern in einem Münchner Nobelrestaurant gesehen worden sein soll. Ob das eine gute Entscheidung der CSU sein wird, das werden dann die nächsten Wahlen zeigen.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Mehrheit im Gemeinderat lehnt Transparenz ab

Erneut wurde ein Antrag auf Offenlegung der Finanzierung im Kirchheimer Gemeinderat abgelehnt. Ebenfalls abgelehnt wurde ein Antrag, dass die Bürgerbeteiligung zur Neuen Ortsmitte nicht in den Ferien stattfinden soll. Die Gestaltungsmehrheit aus CSU (ohne Maxi Böltl), SPD, FDP, EB und Grünen ist also vorsätzlich gegen mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung. Warum will man manche Informationen vor dem Bürger verbergen? Ist man Vertreter der Bauträger oder der Bürger? Die LWK fordert mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung.

Dienstag, 26. Juni 2007

Gemeinderatssitzung am 25.6.2007

Themen in der Gemeinderatssitzung waren u.a.

- Verkehrsführung Auffahrt Tunnel, Florianstraße, Kreuzstraße.

Eine haarsträubende Planung. Jetzt müssen die Kirchheimer durch den ganzen
Ort fahren, um dann in den Tunnel zu gelangen. Interessant die Auffahrt Florianstraße und weitere Öffnung, damit die Autos in Zukunft auch die Abkürzung durch die Florianstraße Richtung Dieseltraße nehmen können.
Interessant auch das zukünftige Verkehrsaufkommen in der Martin-Luther-Straße, dort gibt es ja Grundschule und Kindergarten.

Ich fragte Herr Prof. Kurzack was eigentlich mit Fußgänger und Radfahrer wären. Mit aufgerissenen Augen schaute er mich fraglos an. Hat man das vergessen? Schon möglich, oder? Ich halte das für einen üblen Schildbürgerstreich.


- Weiteres Thema war die Bebauung der Gemeindegrundstücke, für die wir ja alle 8,2 Mio Euro zahlen müssen. Die Gemeinde bekommt fürdie 8,2 Mio die Grundstücke in der Nähe der Hauptschule und gegenüber vom Gymnasium. Dort sollen ebenfalls Wohnungen gebaut werden. Baufläche 28.000 m² für etwa 700 Neubürger.

Nun versteht man, warum die Bustrasse geplant wird. Man könnte das dann schnell als Zubringerstraße öffnen. Auch interessant, die Grundstücke südlich des Gymnasium könnten Bauerwartungsland werden. Wem gehören diese Grundstücke ???

Bilder und weitere INformationen folgen.